Jahresrückblick 2023 – Wunderbar anstrengend

Das war eine schwere Geburt, aber mein Jahresrückblick 2023 ist fertig. Er ist immer noch etwas unrund und mit Sicherheit nicht so, wie ich ihn gern gehabt hätte. Ich habe mich dieses Jahr unheimlich schwer getan, Vieles, was mir im Kopf herumschwirrte, in Worte zu fassen. Und wenn ich so um mich herum geschaut habe, ging es anderen auch so. Was lag da also in der Luft?

Den Jahresrückblick schreibe ich in erster Linie für mich, insofern fällt es mir auch relativ leicht, eine unperfekte Version zu veröffentlichen. Wichtig ist mir, das gesamte Jahr nochmal zu reflektieren. Wieder sind Dinge an die Oberfläche gekommen, die ich so gar nicht mehr auf dem Schirm hatte. Mir ist aber auch bewusst geworden, dass mein Jahr 2023 ganz viele tolle und wunderbare Seiten hatte, aber auch ganz schön anstrengend war. Lies einfach selbst und vielleicht verrätst du mir ja auch, wie dein 2023 so war.


Was ich für 2023 geplant habe und was daraus geworden ist

  • SUCCESSFUL BUSINESS MENTORING – Meine geschärfte Ausrichtung findet sich auch in meinem Angebot wieder. Der Fokus liegt auf strategischer Businessentwicklung. Wir fangen bei Umsatz- und Jahresplanung an, gehen über deine Identität & Persönlichkeit hin zu deiner Positionierung, deinem Angebot und deiner Marketingstrategie. Ein ganzheitlicher Ansatz, der Struktur und Plan in dein Business bringt, damit du wachsen kannst.

Außerdem wollte ich meinen Funnel so richtig zum Laufen bringen und einen Selbstlernkurs an den Start bringen, der sich dadurch von allein verkauft. Das hat sich so nicht ganz erfüllt. Der Funnel hat zwar neue Menschen auf meine Newsletterliste gebracht, aber es waren nicht nur die Richtigen dabei. Mein Selbstlernkurs SUCCESSFUL BUSINESS ESSENTIALS ist ein Knaller geworden. Aber ich habe ihn nicht verkauft. Ich bin einfach selber kein Selbstlern-Typ, warum biete ich dann also einen an?

Meine geschärfte Ausrichtung nach Außen zu tragen, hat dagegen sehr gut funktioniert. Ich spreche mit einer Selbstverständlichkeit darüber, was ich tue, dass ich auch ohne besondere Marketingaktivitäten Kund:innen für meine 1:1 Begleitung gewinne. In dieser Arbeit gehe ich total auf und merke: Das bin ich, das ist meine Expertise. Deswegen habe ich auch dort meinen Schwerpunkt gesetzt.

  • Newsletter, Blog und SEO – Meine Sichtbarkeit möchte ich auf breitere und unabhängigere Beine Stellen als 2022. Natürlich wird auch Social Media weiter eine Rolle spielen, aber mein Fokus geht woanders hin: Newsletterliste füllen, Beziehungsaufbau und Verkauf über Newsletter, Blog weiter ausbauen und SEO angehen.

Meine Newsletterroutine war in 2023 wirklich gut. Jeden Mittwoch versende ich meinen Newsletter. Ich schreibe dafür die Texte und meine liebe VA Natascha sorgt dafür, dass der Newsletter am richtigen Tag an die richtigen Leute versendet wird. Jetzt zum Jahresende habe ich ein zweites Format ins Leben gerufen: Was mich dieses Woche beschäftigt hat. Mal sehen, wie sich dieses Format etabliert und ob es auch Anklang bei den Leser:innen findet.

Mein Blog ist dieses Jahr etwas zu kurz gekommen, denn mein Coach Robert hatte mir ein „Contentverbot“ erteilt. Nicht, weil er einen Blog nicht sinnvoll findet. Es ging ihm darum, dass ich mich damit nicht von meinen wichtigeren Aufgaben ablenke. Das war auch gut so, aber dadurch sind nur zehn Blogartikel dieses Jahr hinzugekommen. Das wird sich nächstes Jahr sicherlich wieder ändern.

Mich näher mit SEO zu beschäftigen hat leider auch dieses Jahr nicht geklappt, denn es hatte einfach keine Priorität. 2024 nehme ich diesen Faden wieder auf und dann klappt es bestimmt.

  • Teamerweiterung– Ich habe dieses Jahr nicht unbedingt das Ziel, ein weiteres Teammitglied an Bord zu holen. Dennoch möchte ich die Zusammenarbeit mit meinen aktuellen VAs festigen und gern noch mehr zu einem Team zusammenwachsen. Das schöne ist, dass die beiden sich bereits kennen und auch gut verstehen. Ein weiteres Teammitglied sollte da auch gut dazu passen.

Das hat genauso funktioniert. Jessica und Natascha sind weiterhin in meinem Team und unterstützen mich beim Social Media Management und Emailmarketing. Jessi und ich hatte bereits unser zweijähriges Jubiläum in diesem Jahr und auch mit Natascha arbeite ich jetzt über ein Jahr zusammen. Hier haben wir auch die Aufgaben erweitert und aus einer Zusammenarbeit auf Zuruf eine feste gemacht. Und ich habe weiter Ernst gemacht damit. Ich habe mir punktuell Unterstützung von Sarah geholt, die für mich Landingpages erstellt und anderen Kram auf meiner Website für mich erledigt. Zum Jahreswechsel wird es weitere Veränderungen auf meiner Website geben, bei denen mich Sarah tatkräftig unterstützen wird. Es fühlt sich einfach so gut an, solch kompetente und tolle Menschen an meiner Seite zu wissen.


Mein Motto 2023 und wie ist mein Jahr dem gerecht geworden

Mein Motto 2023: Fokus

Wie wäre es, wenn ich mehr vom Richtigen und Wesentlich tue? Wie wäre es, wenn ich mich nicht ablenken lasse und fokussiert bleibe? Tja, dann ist ganz viel möglich. Einen Vorgeschmack habe ich Ende 2022 bekommen, als ich sehr fokussiert an einem Thema gearbeitet habe. Das hat mir Lust auf mehr gemacht. Für 2023 war mein Motto also: Ich fokussiere mich auf das Wesentliche.

Was das für mich bedeutet? In meinem Blogartikel dazu habe ich es so beschrieben: „Fokus bedeutet für mich vor allem eins: Ganz da zu sein, bei der Aufgabe, der Tätigkeit, dem Thema oder bei lieben Menschen. Es bedeutet für mich viel öfter das Gefühl zu haben, im Tunnel zu sein, denn dann lenkt mich nichts ab, dann kann mich nichts stören. Dieses Wort soll mich vor allem im Business begleiten, aber nicht nur. Ich möchte auch in meinem Privatleben mehr Tunnelmomente erleben.

Das Handy ist dort Ablenker Nummer eins. Wie oft liegt das Handy in Griffnähe? Und weil das so ist, schaue ich auch öfter drauf als es notwendig ist. Ich möchte, wenn ich mit meinen Kindern zusammen bin, nicht als Leerlaufhandlung meine Mails nebenbei checken. Wenn wir mit Freunden unterwegs sind, bleibt das Handy in der Tasche. Mir werden sicherlich noch mehr Bereiche auffallen. Dazu werde ich dann in meinem Jahresrückblick berichten.“

Wie ist mein Jahr dem Motto gerecht geworden – Business

Nun ist der Tag gekommen, wo ich Bilanz ziehe. Ich denke, dass ich mich recht gut geschlagen habe. Im Business habe ich häufig versucht, nicht zu viele Bälle in der Luft zu halten. Ich habe festgestellt, dass mir das einfach gut tut und ich die Dinge auch sorgsamer angehe. Das führt im Ergebnis zu weniger Nacharbeiten, weil ich etwas vergessen habe, Fehler gemacht habe oder etwas Ähnliches. Wirtschaftlich war es mein bestes Jahr bisher. ohne große Launches. Ich habe meinen Umsatz nicht nur etwa verdoppelt, sondern meinen Gewinn auch verdreifacht.

Bei all den positiven Aspekten gab es auch frustrierende Momente. Die kommen in Wellen und gehen dann auch wieder. Ich merke immer wieder: Ich wäre manchmal gerne schneller. Ich habe noch so viele Themen auf dem Zettel, die ich auch gerne angehen möchte. In diesen Situationen schaue ich dann oft nach rechts und links und denke, alle anderen bekommen das doch auch hin. Wie schaffen die das? Und die Antwort ist ganz einfach: sie haben andere Prioritäten. Ich bin deswegen nicht schlechter oder weniger ambitioniert als andere Unternehmer*innen da draußen. Ich nehme mir nur etwas mehr Zeit.

Wie ist mein Jahr dem Motto gerecht geworden – Privat

Urlaub ist Urlaub, das hatte ich mir vorgenommen. Keine Termine während der Urlaubszeit. Daran habe ich mich nicht gehalten, allerdings war das eine ganz bewusste Entscheidung. Im Sommer waren wir vier Wochen in Schweden unterwegs. Ich hätte nun also alle anstehenden Termin vor oder nach dem Urlaub machen müssen. Dieses Gefühl kannte ich noch aus meiner Zeit als Angestellte. Vor und nach dem Urlaub ballten sich die Termine. Diese Aussichten fand ich nicht so prickelnd, weswegen ich gemeinsam mit meinem Mann entschieden hatte, dass ich drei Calls während unserer Reise machen werde. In diesem Fall hat das eine enorme Entspannung reingebracht und uns eine Woche mehr Reisezeit verschafft. Ein guter Deal also.

Ein weiterer wichtiger Punkt war für mich, dass ich während der Kinderzeit nicht parallel am Handy bin. Das hat ziemlich gut geklappt, auch wenn ich mich natürlich doch manchmal dabei erwischt habe, wie ich als Leerlaufhandlung Emails checke. Wenn ich jedoch jetzt in der dunklen Jahreszeit nachmittags mit den Kindern etwas spiele, liegt mein Handy oft gar nicht auf dem Tisch oder sehr weit weg. Es ist auf lautlos gestellt und ich schaue auch nicht drauf. Meine Erkenntnis: Es gibt wirklich nur sehr wenige Dinge, die nicht auch zwei Stunden warten können!


Mein Jahresrückblick 2023

Strategie, Plan und System – Was für meine Kund:innen gilt, gilt auch für mich

Eins meiner Ziele für letztes Jahr war, dass ich mir die Begleitung von Robert Kraxner für 2023 leisten kann. Seit Sommer arbeiten wir schon zusammen und das wollte ich unbedingt fortsetzen. Im November schrieb ich also DIE Email an Robert, in der ich ihm zusagte. Teil seiner Begleitung ist ein Strategietag vor Ort bei ihm in Wien.

Das Whiteboard haben wir fünf Mal abgewischt und neu beschrieben. So viel Input, aber so viel mehr Klarheit über mein Zukunftsbild.

Und was wir da alles ausgetüftelt haben. Ich hatte so viele Ideen im Kopf und wusste vorher nicht so Recht, wie ich sie in die richtigen Bahnen lenken soll. Dazu, aber auch um mich immer mal wieder Richtung Rand der Komfortzone zu schieben, ist Robert wirklich Weltklasse. Er hat noch so viel mehr aus mir herausgekitzelt. Vor allem hat er es geschafft, dass ich mir noch mehr mir selbst bewusst wurde: Was ich ich kann, was ich will und was ich tun werde. Auch wenn ich es zu diesem Zeitpunkt zwar sehen, aber noch nicht zu 100% fühlen konnte: Im Sommer wurde es Wirklichkeit.

Und ich traue mich zu sagen: das war absolut kein Zufall. Denn ich bin es dieses Jahr mit Strategie, Plan und System angegangen. Hab stark daran gearbeitet, meinen Fokus zu halten, mich nicht von Dingen ablenken zu lassen, die nicht auf mein Business einzahlen. Das hat ziemlich gut geklappt, auch wenn ich da noch Luft nach oben habe. Trotzdem hat nicht alles funktioniert, was ich mir vorgenommen habe. Durch eine klare Analyse habe ich das jedoch schnell gemerkt und konnte reagieren.

Gemeinsam mit Sandra stoße ich auf unser beider erfolgreiches 2024 an. Ab jetzt ist Bonusmodus.

Im Oktober war ich wieder in Wien, wieder bei Robert, wieder zum Strategietag. Diesmal mit einem klareren Plan und einer Idee, was kommen wird in den nächsten Monaten. Die Person, die Robert in mir im Januar bereits gesehen hat, bin ich heute – jedenfalls fast. Ich wachse, nicht nur finanziell, sondern vor allem auch persönlich. Es ist eine sehr aufregende Reise und ich habe das Gefühl, dass es 2024 ziemlich abgehen wird.

Endlich 5-stellig…und nun?

Kein Feuerwerk, kein Konfettiregen oder etwas ähnlich spektakuläres geschieht, als ich feststelle: es ist passiert! Da ist er nun: mein erster 5-stelliger Monat! Und nun? 11.934,31 Euro! Das war mein Umsatz im Februar und damit reiße ich zum ersten Mal die magische 10.000er-Marke.

Ich kann dir sagen, was nun: Ich feiere mich dafür! Denn ganz ehrlich, dahinter steckt eine ganze Menge Arbeit. Dieser Umsatz kam nicht plötzlich oder über Nacht, sondern ist das Ergebnis der letzten Monate, vielleicht sogar Jahre. Wofür ich mich daher am meisten feiere, ist, dass ich nicht einen Moment gedacht habe, dass es nur ein Zufall ist oder ich es nicht verdient hätte. Dieses Umsatzergebnis ist die logische Folge all dessen, was ich die letzten Monate getan habe und ich bin verdammt stolz auf mich.

Hier kannst du auch nochmal meinen Beitrag auf Instagram dazu lesen. Ist übrigens unter den Top 3 Beiträgen mit der besten Reichweite in 2023.

Dabei ist es nicht die reine Zahl, die dieses Gefühl auslöst. Dieser umsatzstarke Monat – dieses Geld – schenkt mir Sicherheit, Bestätigung und Möglichkeiten.

  • Sicherheit, dass ich weiter mit meinen beiden wunderbaren virtuellen Assistentinnen zusammenarbeiten kann, denn sie nehmen mir schon jetzt eine ganze Menge ab. Möglicherweise kann ich noch weitere Unterstützung einkaufen, um mich noch mehr auf mein Kernbusiness zu fokussieren.
  • Bestätigung, dass ich auf dem richtigen Weg bin und meine Arbeit der letzten Monate – ja Jahre – nun Früchte trägt. Es ist ein wahnsinniger Motivationsschub weiter genau mein Ding zu machen.
  • Möglichkeiten, mein Business weiterzuentwickeln und auszubauen. Dabei ist mir nicht wichtig, nur zu wachsen, sondern auch effektiver und effizienter zu werden. Geld schafft auch da Optionen.

Das empfinde ich als unheimlich befreiend, ohne gleichzeitig den Druck zu spüren, das nächsten Monat unbedingt wiederholen zu müssen. Überhaupt halte ich es nicht für zwingend notwendig, dass jeder jeden Monat einen 5-stelligen Umsatz machen muss. Vielleicht reichen dir ja auch 8.973 Euro, um davon gut und entspannt zu leben.

Viel wichtiger ist aber, dass du dich mit deinen Finanzen auseinandersetzt, damit du beurteilen kannst, ob es jetzt ein guter Monat war oder nicht. Denn hier liegt die Basis gute strategische Entscheidungen treffen zu können. Deswegen wird dieser Aspekt auch weiter einen wichtigen Teil meiner Arbeit ausmachen.

Roma

Bereits 2020 hatten drei Freundinnen und ich den Plan, ein verlängertes Wochenende in Rom zu verbringen. Aus bekannten Gründen konnte das aber nicht stattfinden. Nun war es endlich soweit – das Abenteuer “Mit dem Nachtzug nach Rom” konnte beginnen.

Bild vom Nightjet
Ja, es geht komfortabler als mit dem Nachtzug zu fahren. Wir hatten trotzdem Spaß und sind relativ entspannt in Rom angekommen.

Vier Tage vor Ort bei herrlichstem Frühlingswetter. Braucht es eigentlich zu den Bildern noch weitere Worte? Rom ist einfach eine wundervolle Stadt. Wir waren völlig fasziniert von dieser Dichte an geschichtlich relevanten Sehenswürdigkeiten. Ja, es kann einen auch ein wenig erschlagen, aber dafür bieten sich auch genügend Gelegenheiten bei einem hervorragenden Kaffee oder Apéritivo ein Päuschen einzulegen. 

Katrin und der Petersdom in Rom im Hintergrund
Der Vatikan und seine Museen – ein echter Marathon.
Ein Tisch mit Aperol Spritz Gläsern und Bruschetta
Apéritivo: Apérol Spritz und Bruschetta. Und das allerbeste ist, dass wir dabei draußen sitzen.
Das Colloseum in Rom
Diese Stadt ist so voll von Geschichte. Man hat immer das Gefühl, wenn ich jetzt nicht hinschaue, verpasse ich etwas.

Die Bilanz: 

  • Nachtzug fahren ist vielleicht nicht das Bequemste der Welt, aber trotzdem eine sehr entspannte Art, nach Rom zu fahren.
  • Rom eignet sich hervorragend, um zu Fuß erkundet zu werden. Über 61 Kilometer sind bei uns zusammengekommen.
  • Italienisches Essen ist einfach saulecker.

Echt jetzt, noch ´ne Membership? – Der SUCCESSFUL BUSINESS CLUB erblickt das Licht der Welt

Braucht diese Welt wirklich noch eine Membership? Nein, sicher nicht. Jedenfalls nicht noch eine, von denen es schon so viele gibt. Das hat mich auch lange davon abgehalten, meinen tiefen Wunsch in die Tat umzusetzen. So lange schlummert die Idee von einer Membership – oder zumindest etwas in der Art – in mir. Doch es war nicht so richtig rund, passte nicht rein oder etwas anderes stimmte nicht. JETZT war es endlich soweit: am 01.07.2023 startete der SUCCESSFUL BUSINESS CLUB mit sechs Gründungsmitgliedern.

Ich bin stolz darauf, dass ich den Club so gestaltet habe, wie ICH es für richtig halte. Es gibt nur Elemente, die ich richtig und wichtig finde und hinter denen ich zu 100% stehe. Natürlich entwickelt sich das mit den Gründungsmitgliedern auch noch weiter. Zum Beispiel gibt es seit November einmal pro Quartal eine Rechtssprechstunde mit der Rechtsanwältin Sandra Straub. Immer wieder poppen rechtliche Fragen in unserem Business auf. Da ich es enorm wichtig finde, sich eben auch mit diesen, nicht immer geliebten Themen, zu beschäftigen, habe ich Sandra für den Club gewinnen können. Im Februar wird es dann einen Bonus-Workshop zur Nutzung von KI im Business geben – gehalten von einer Teilnehmerin.

Am 20.12.2023 öffnet der Club nochmal seine Türen für neue Mitglieder.

Ich bin sehr gespannt, was sich 2024 noch im Club tut und welche zauberhaften Menschen einsteigen werden. Es fühlt sich so gut an, mit diesem Club wirklich mein Ding zu machen, dass DICH aber so viel weiterbringen wird.

Oh, wie schön ist Schweden

Es hatte sich letztes Jahr bereits angekündigt und auch kurz vor Ferienbeginn war sich unsere gesamt Familie einig: Wir fahren wieder nach Schweden. Die Infrastruktur an Stellplätzen und Campingplätzen macht es in Schweden besonders gut möglich, ohne festen Plan zu bereisen. Insbesondere bei unbeständigen Wetterverhältnissen macht sich das bezahlt. Vier Wochen lang waren wir unterwegs und hatten einfach eine wunderbare Zeit.

Das ist unsere Reiseroute von diesem Jahr.
Räkfest och sillfest – ein wunderbares Willkommensessen bei unseren Freunden in Schweden.
Ein wenig Stadtfeeling in Strömstad.
Ein klassisches Fotomotiv, die Fischerhäuschen in Smögen. Dieser Ort ist einfach so entzückend, denn in diesen Häuschen sind kleine Geschäfte und Cafés.
Mit Speck fängt man Krebse. Die gefangenen Krebse werden nicht gegessen, sondern machen danach ein Wettrennen Richtung Wasser. Das ist eine Art Tradition in Schweden, daher kann man auch in fast allen Supermärkten „Krebsangeln“ kaufen.
Das sind die Plätze, die ich liebe. Nicht viel Schnickschnack, aber dafür eine perfekte Lage.
Auch ein toller Platz: in Forsvik, direkt an der Schleuse. Man kann dort den ganzen Tag einfach nur zuschauen.
Super Platz Teil 3: Blick auf´s Wasser und den Sonnenuntergang. Was braucht man mehr?
Die Astrid Lindgren Welt ist ein wunderbarer Ort, weil sowohl Klein und Groß eine Verbindung haben.

Ich könnte hier noch so viel mehr Bilder von dieser wunderschönen Reise zeigen. Schweden ist wirklich wunderbar und so abwechslungsreich. Auch dieses Mal haben wir uns alle enorm wohl gefühlt. Wir waren sicherlich nicht das letzte Mal in Schweden, auch wenn wir für nächstes Jahr andere Pläne haben.

Was für ein Kraftakt Teil 1 – Von der Kunst bei sich zu bleiben

Ich weiß gar nicht so recht, ob das in diesen Jahresrückblick gehört. Was ich aber weiß ist, dass mich die Reise zu mir selbst – vor allem im Businesskontext – sehr beschäftigt hat. Was will ich wirklich und wie? Wie sollen meine Angebote gestaltet sein? Was ist mir für meine Kund:innen und auch für mich wichtig in der Arbeit? Kann ich mein Angebot umgestalten? Und auch die Frage: Kann ich das? Bin ich gut genug?

Wenn ich heute auf die letzten Monate zurückblicke, dann bestand ganz viel in diesem Jahr daraus, meinen persönlichen Weg (wieder) zu finden. Im Februar 2020 bin ich irgendwie in diese Online-Business-Bubble eingetaucht. Dann kam Corona und ich war mächtig dankbar für diesen Schritt. Mein Business online aufzubauen, hat mir ehrlich gesagt den Hintern gerettet. Ich musste jedoch auch viel lernen, Dinge, von denen ich vorher nie gehört hatte. Launchen, Emailmarketing, Funnelaufbau und so vieles mehr waren die Themen. Immer auf der Suche: Wie macht man das? Wo kann ich lernen, wie das geht?

In den letzten vier Jahren habe ich unwahrscheinlich viel gelernt. Ganz ehrlich, im Februar 2020 hatte ich kein Emailmarketing-Tool und heute kann ich selber Automationen bauen. In dieser Zeit war ich, wie viele Andere, businesstechnisch im Überlebensmodus. Eines ist dabei doch etwas zu kurz gekommen: Ich! Was ich nämlich festgestellt habe: Wenn ich immer frage, wie man das macht, bekomme ich auch die entsprechende Antwort. Das heißt, ich muss mich mehr fragen, wie ich das denn machen kann, will und werde.

Ich hatte mich so sehr auf die allgemein als erfolgreich angesehenen Strategien konzentriert, dass ich mich selbst aus dem Blick verloren habe. Natürlich kann ich Onlinekurse erstellen und meine Kund:innen zu einem sehr guten Ergebnis bringen. Ich will wirksam sein! Das ist es, was ich wirklich von Herzen will. Ganz egoistisch. Ich will sehen, wenn es bei meinen Kund:innen Klick macht. Ich will dabei sein, wenn sie umsetzen, Erfolgserlebnisse feiern. All das passt hervorragend damit zusammen, dass ich so gerne direkt mit meinen Kund:innen arbeite. Ich liebe die Arbeit im 1:1.

Genau deswegen habe ich bereits in 2023 meinen Fokus vermehrt darauf gerichtet, meine 1:1 Begleitung auszubauen. Auch wenn diese Produktart nicht die allerbeste ist, um klassisch zu skalieren, ist mir das egal. Weil es einfach so viel Spaß macht. Das beste daran ist, dass ich schon in diesem Jahr sechs Offline-Workshops gemacht habe. Die ersten zwei für das kommende stehen auch schon fest. Es lässt sich so viel bewegen, wenn wir einen Tag tief tauchen können. Das ist mein Weg, ich blühe auf, kann dort so viel geben und bekomme auch so viel zurück.

Was für ein Kraftakt Teil 2 – Ich traue mich und nenne mich Businesscoach für Unternehmer:innen

Was daran so schwierig ist? Nun ja, vielleicht der Glaube daran, dass ich als Coach, Mentorin oder Sparringspartnerin immer weiter sein müsste als meine Kund:innen. Dass ich selber schon alle Schritte gegangen sein muss, die sie noch vor sich hat. Mich hat dieser Glaube wirklich sehr gehemmt. Vielleicht war es auch nicht nur dieser Glaube, sondern noch andere Aspekte. Wie dem auch sei, ich hatte zumindest lange das Gefühl, dass ich kein Unternehmensberatung machen kann, ja vielleicht sogar darf. Weil ich nicht weit genug bin, weil ich nicht selber schon ein sechs- oder siebenstelliges Unternehmen aufgebaut habe oder sonst irgendwas.

Ende 2022 beobachtete ich an mir eine Veränderung. Ich las wieder mehr Beiträge und Artikel zu Themen wie New Work, Zusammenarbeitskultur, Organisationsentwicklung und Teamentwicklung. Das war das, was mich mehr als zehn Jahre beschäftigt hat und wofür ich auch brannte. Genau in diese Phase fiel der erste Strategieworkshop mit Robert. Beim Abendessen am Vorabend erzählten wir viel über unsere bisherigen Lebens- und Arbeitswege. Als ich dann abends im Bett lag, merkte ich schon, was er da alles bei mir zum Vorschein gebracht hatte. Meine Zeit in der Personal- und Organisationsentwicklung habe ich immer geliebt. Alles daran. Die Themen, die strategische Arbeit, die Analyse, was gebraucht wird, die Umsetzung und die Wirkung, die eben nicht immer in klassischen Zahlen und KPIs zu messen ist.

Whiteboard, auf dem GF für Geschäftsführer:in steht
Da steht sie meine Wunschzielgruppe: Geschäftsführer:innen. Und auch, wenn ich sehr gerne mit Frauen arbeite, ist das kein Closed Shop.

Der Workshop brachte es dann richtig raus: ich kann und möchte erfahrene Unternehmer:innen begleiten, Strukturen in ihren Unternehmen zu implementieren, damit sie wirtschaftlich und auch personell wachsen können. Dazu gehört im ersten Schritt, die eigene Führungspersönlichkeit zu kennen und zu entwickeln, denn wie viele Unternehmer:innen haben einfach angefangen? Ohne vorher jemals mit Führung eines Unternehmens oder von Menschen in Berührung gewesen zu sein? Ich will nicht sagen, dass für mich viele Dinge selbstverständlich sind, aber ich habe eben zehn Jahre Führungsverantwortung mit unterschiedlich großen Teams hinter mir. Dazu kommt, dass ich viele Führungskräfte beraten und in ihren Teamprozessen begleitet habe.

Dies ist eine echte Kompetenz, die ich lange gar nicht gesehen habe, geschweige denn zu schätzen wusste. Und auch, wenn ich es im Januar sehen konnte, war es doch noch weit weg für mich, es auch in die tat umzusetzen. Je weiter das Jahr jedoch voranschritt, umso mehr wuchs ich in diese Rolle rein und fing an, es auszusprechen. Die ersten Unternehmer:innen kamen bereits, obwohl ich noch gar nicht so richtig ins Marketing eingestiegen bin. 2024 wird sich mein Fokus mehr auf diese Zielgruppe verlagern, denn der Bedarf ist da. Ich habe richtig Bock darauf, vor allem frauengeführte Unternehmen zu begleiten und noch größer, stärker, stabiler und/oder sichtbarer zu machen.

Aller guten Dinge sind drei – Ein Hoch auf echte Begegnungen

Ich liebe es, online zu arbeiten. Was ich aber noch besser finde, sind die Begegnungen in echt. Ich hatte zwischenzeitlich das Gefühl, dass wir durch Corona ein wenig verlernt hatten, uns im echten Leben zu begegnen. Wie du vielleicht weißt, ist Sandra meine Businessbuddy. 2021 haben wir uns das erste Mal live gesehen, dann letztes Jahr bei der Alpenkonferenz und dieses Jahr kommen wir tatsächlich auf drei Treffen!

Treffen Nr. 1: Sandra hat spontan mit ihrer Familie einen Stopp in Braunschweig eingelegt. Ist doch klar, dass wir uns treffen.
Treffen Nr. 2: Bei der Alpenkonferenz von Joint Forces sind wir extra einen Tag früher angereist, um gemeinsam zu wandern. Es wurde überraschend eine Schneewanderung.
Treffen Nr. 3: Im Oktober in Wien haben wir beide unseren Strategietag mit Robert. Zwischendurch bleibt Zeit für uns und um auf unser erfolgreiches 2023 anzustoßen.

Bei unserem dritten Treffen in Wien kamen dann auch noch unsere österreichischen Mastermind-Kolleginnen Daniela und Franzi mit dazu. Was für ein Spaß! Und na klar, es geht so viel online. Dafür bin ich auch extrem dankbar und werde es auch weiterhin viel nutzen. Für mich geht aber nichts über echte Begegnungen.

An diesem Abend war nur quatschen und ganz viel lachen angesagt. Danke für euch!

Deswegen werde ich in 2024 das weitermachen, was ich bereits in diesem Jahr begonnen habe. Ich werde weiter einen Schwerpunkt auf Netzwerken vor Ort, aber auch überregional legen. Einmal, um mein Bedürfnis nach direktem Austausch zu befriedigen und zum Anderen, um meine Fühler weiter raus aus der Online-Bubble auszustrecken. Denn da draußen ist noch eine andere Welt.

Das hatte ich mir 2023 anders vorgestellt

Wenn er jetzt noch einmal dieses Whiteboard abwischt und neu beschreibt, raste ich aus. Das dachte ich zumindest gegen 18.20 Uhr am 27. Januar. Ich hatte meinen ersten Strategietag bei meinem Coach Robert in Wien. Zu diesem Zeitpunkt war ich einfach komplett voll mit Ideen, Gedanken und To Dos, die auf meine Umsetzung warteten. Unter anderem haben wir einen genialen Plan für einen Funnel entwickelt. Dazu gehörte auch die Entwicklung eines Onlinekurses. Inhalte waren klar, Zielgruppe war klar, trotzdem wollte ich einen Testlauf machen. Für mich völlig klar, ich mache den Kurs einmal live, um das Feedback der Teilnehmer:innen einzusammeln und einzuarbeiten. 

Bereits zwei Monate später läuft der Kurs mit vier Testkunden. Das Feedback ist sehr wertvoll und führt dazu, dass mehr Inhalte einfließen, als ich ursprünglich dachte. Am Ende kann ich sagen: Der Kurs ist hervorragend geworden! Kleine Häppchen, Stück für Stück wird jede:r Teilnehmer:in durchgeführt, es gibt eine Analyse zu Beginn jedes Themas, so dass die Teilnehmer:innen genau wissen, wo sie stehen und ansetzen müssen.

Mockup mit unterschiedlichen Ausschnitten aus einem Onlinekurs
SUCCESSFUL BUSINESS ESSENTIALS ist wirklich toll geworden. Es ist eine gute Mischung aus Impulsen, Anleitung, Workbooks und Übungen.

Im Mai ist der Testlauf abgeschlossen und der Kurs geht online. Der Funnel sammelt auch Leads ein – auch gar nicht so wenige – aber die Käufe bleiben aus. Nach den Sommerferien fange ich also an, mich auf Ursachenforschung zu begeben und stelle zwei Dinge fest:

  1. Der Funnel spült mir zwar neue Menschen in meine Newsletterliste, aber nicht alle gehören wirklich zu meiner Wunschzielgruppe.
  2. Der Onlinekurs wird nicht gekauft – wahrscheinlich weil zu Beginn des Funnels nicht die richtigen Menschen reinkommen. 

Und noch ein Gefühl kommt immer stärker in mir hoch: Will ich überhaupt einen Onlinekurs, der auf das reine Selbstlernen ausgerichtet ist, anbieten? Ich selbst habe die wenigsten Selbstlernkurse gemacht, die ich gekauft habe. Mittlerweile kaufe ich auch gar keine mehr, weil ich weiß, dass ich sie nicht umsetze. Passt das wirklich in mein Portfolio? 

Katrin nachdenklich
Es ist so wertvoll, wenn jemand von Außen gemeinsam mit dir auf das eigene Business schaut.

Natürlich ist es von Vorteil, wenn meine Zeit nicht gebunden wird und ich trotzdem Umsatz machen kann. Aber wenn ich ganz ehrlich bin: ich liebe es, direkt mit den Menschen zu arbeiten! Ich liebe es, zu sehen, wenn ich etwas in Bewegung bringe! Ich will nicht nur wirksam sein, sondern auch sehen, dass ich es wirklich bin. 

Im Oktober war ich wieder in Wien, wieder bei Robert, wieder zum Strategietag. Gemeinsam gehen wir es nochmal durch und treffen eine Entscheidung. Der Funnel kommt weg. Der Selbstlernkurs auch. Und es fühlt sich gut an. Es fühlt sich viel mehr nach mir an. Ich bin nicht böse, um die Arbeit, die ich dort reingesteckt habe. Das alles war notwendig, um hier bei mir anzukommen. Im Januar wird es eine letzte Möglichkeit geben, den Kurs zu kaufen – danach wird er von der Bildfläche verschwinden.

Das habe ich 2023 zum ersten Mal gemacht oder erlebt

Bei diesem Themenvorschlag für den Jahresrückblick war mein erster Gedanke: da gibt es nichts. Bei meiner Jahresreflexion bin ich dann Monat für Monat durchgegangen und bin doch auf das ein oder andere gestoßen.

Mein erster 5-stelliger Monatsumsatz, ein Meilenstein ja. Aber es ist nicht alles. Was ich darüber denke, kannst du in meinem Post bei Instagram oder weiter oben im Jahresrückblick lesen.
Ich bin kein Shopping-Fan. Deswegen habe ich das erste Mal bei einem Online Personal Shopper bestellt. Und was soll ich sagen: Ich habe einen neuen Lieblingspulli.
Kaum zu glauben, aber wahr: Dieses Jahr stand ich zum ersten Mal auf dem Flohmarkt. Endlich waren mal alle Sachen vorbereitet, dass man sie auch verkaufen konnte. Das Wetter war spitzenmäßig und dazu gab es auch noch viele Kontakte mit Freunden und Bekannten. Ein schöner Nachmittag.
Ich war das erste Mal im Reichstag und in der dazugehörigen Kuppel. Obwohl es von uns nicht sonderlich weit bis nach Berlin ist, hat es vorher noch nicht sein sollen.
Hochwasser in Braunschweig und ich mittendrin. Warum es soweit kam und ich nicht einfach zu Hause geblieben bin, ist eine längere Geschichte. Zumindest bin ich heile wieder zu Hause angekommen.

Meine 3 liebsten eigenen Blogartikel in 2023

Dieses Jahr hatte ich ja gar nicht so viel Auswahl 😉, denn ich hatte ein „Verbot“ von meinem Coach Robert bekommen, mich nicht unnötig mit Content aufzuhalten. Es fiel mir aber trotzdem – oder gerade deswegen – sehr leicht, mich für meine drei liebsten eigenen Blogartikel in diesem Jahr zu entscheiden.

Nummer 1: Jahresrückblick 2022

Der Jahresrückblick steht natürlich an Nummer eins. Ein Best-of des vergangenen Jahres mit Blick auf Erfolge, Rückschläge, Begegnungen, bedeutenden Momenten und noch so viel mehr.

Für mich ist das jedes Jahr ein sehr wertvoller und auch emotionaler Artikel.

Nummer 2: Warum Erfolg über Nacht keine gute Idee ist

Die Social Media Welt ist voll davon: Der Anpreisung des Erfolgs über Nacht. Und klar: viele wünschen sich das. Warum das aber gar nicht so eine gute Idee ist, das habe ich in diesem Artikel beleuchtet.

Da hatte sich was angestaut in mir. Ich stehe für mehr Realität und Nachhaltigkeit im Businessaufbau.

Nummer 3: Umsatzplanung im Online Business: Eine Schritt-für-Schritt Anleitung

Das Thema, mit dem ich fast immer in die Beratung und Begleitung einsteige: Umsatzplanung. Und damit es alle auch allein machen können, gibt es hier eine Anleitung.

Im Unternehmertum ist es wichtig, sich mit seinen Zahlen zu beschäftigen. Und damit das nicht so eine riesen Sache ist, habe ich eine Anleitung geschrieben.

Der Jahresrückblick hat mir wieder Lust gemacht, mehr zu bloggen. Deswegen bleibe ich auch in 2024 teil der The Content Society von Judith Peters. Mit dieser wunderbaren Mischung aus fachlich orientierten und persönlichen Artikeln soll mein Blog nächstes Jahr weiter wachsen. Nächstes Jahr ist mein Ziel 25 Blogartikel zu schreiben.. Mal sehen, ob ich das schaffe.


Mein schönster Moment in meinem Business in 2023

Diese Reduzierung auf einen Moment mag ich ja eigentlich nicht. Ich finde es dem Rest meines Businessjahres ein Stück weit ungerecht gegenüber. Dennoch kann ich in diesem Jahr relativ leicht einen Moment, bzw. eine Phase ausmachen, die mich einfach sehr glücklich gemacht hat. Die Gründung meines SUCCESSFUL BUSINESS CLUB hat mich dieses Jahr sehr geprägt – weiter oben habe ich bereits davon berichtet. Die Idee, einen solchen Club zu gründen, hatte ich schon recht lange. Immer wenn ich mich an die Konzeption gemacht habe, orientierte ich mich an bereits bestehenden Mitgliedschaften. Irgendwie fiel es mir sehr schwer, mich von diesen Bildern zu lösen und wirklich meine Ideen zuzulassen: Reduktion auf das Wesentliche!

Diese Nachricht bekam ich, nachdem ich das erste Mal in der Story von meiner Clubidee erzählt habe. Und Gott sei Dank passte es dann doch für sie 😉

Im Frühjahr fing ich an, meine Idee vom Club und wie er gestaltet ist, zu teilen. Und die Resonanz darauf war so schön. Ich meine damit nicht, dass ich überrannt worden bin. Wollte ich auch gar nicht. Die richtigen Personen meldeten sich bei mir und stiegen tatsächlich im Sommer direkt ein. Seit sechs Monaten gehen wir bereits gemeinsam die jeweils nächsten Schritte, haben erste Täler durchschritten und Erfolge gefeiert. Die Fragen hören nicht auf, sie verändern sich nur. Weitere Mitglieder sind jetzt zum Jahreswechsel dazugekommen, wieder wundervolle Menschen, die den Club bereichern. Und ich bin um eine Erkenntnis reicher: Wissen allein reicht nicht, wenn du nicht in die Umsetzung kommst.

Meine wohl größte Lektion in 2023

Wenn ich fokussiert bleibe und schaffe, bei mir selbst zu bleiben, kann ich Großes erreichen! Mein Motto für 2023 war: Ich fokussiere mich auf das Wesentliche. Dass das nicht immer easypeasy ist und überall viel Ablenkungspotenzial schlummert, muss ich wohl nicht sagen. Aber immer, wenn es mir gelungen ist, den Fokus zu halten, mich nicht verloren habe in all dem, was die „Anderen“ tun, können oder erreichen, dann war ich erfolgreich. Für mich und meine Ziele.

Ich hatte dieses Jahr mein wirtschaftlich bestes Jahr seit Gründung. Bereits Anfang des Jahres hatte ich meinen ersten 5-stelligen Monat, dem noch weitere folgten. Ich bin in meinem Business gerade so sehr ich selbst, wie ich es seit meiner Gründung nicht war. Darum gilt es für mich, diesen Weg fortzusetzen.

Was ich sonst noch gelernt habe:

  • Weniger ist mehr
  • Ich mag nicht mehr klassisch launchen, sondern werde meinen Weg weitere ausfeilen.
  • Es gibt noch eine Welt außerhalb der Online-Bubble, die ich 2024 noch mehr entdecken will.

Diesen Menschen an meiner Seite möchte ich Danke sagen

Mir ist es dieses Jahr ein sehr großes Bedürfnis Danke zu sagen. In der Selbstständigkeit sind wir oft allein. Umso glücklicher kann ich mich schätzen, dass ich viele tolle Begleiter an meiner Seite habe, die mich das sehr oft vergessen machen.

  • Sandra Hoffmann – Danke, dass ich dir beim Wachsen zuschauen darf und du mich anspornst, mich noch mehr als Unternehmerin zu sehen. Danke für´s Zuhören, Motivieren und gemeinsames Lachen.
  • Robert Kraxner – Danke, dass du den Finger auch manchmal da hinlegst, wo es wehtut. Richtig so! Danke für deine Klarheit!
  • Jessica Kaluza – Danke, dass du seit zwei Jahren an meiner Seite bist. Auch durch dich ist mein Wachstum möglich geworden.
  • Natascha Klemens – Danke, dass du nicht nur umsetzt, sondern auch mitdenkst und Fragen stellst.
  • Andrea Schlösser – Danke für eine wunderbare Kooperation mit so viel Wertschätzung.
  • Katrin Hill – Danke, dass ich als Gastexpertin deinen Masterkurs unterstützen durfte.

Diese Liste ist sicherlich nicht abschließend zu verstehen, denn mir werden spätestens nach der Veröffentlichung dieses Artikels noch weitere Personen einfallen. Euch nenne ich dann nächstes Mal hier, versprochen.

Mein Jahr in Zahlen

  • Follower auf Instagram: 962(Vorjahr 766) – Eigentlich wollte ich die 1.000er Marke dieses Jahr wirklich knacken. Irgendwie bin ich aber immer noch nicht bereit, alles zu machen, was der Algorhytmus gut findet, um es dann nächste Woche wieder anders zu machen. Ich will dahinter stehen und davon überzeugt sein, damit der Funke auch überspringen kann. Trotz dieses geringen Wachstums war es mein bestes Jahr, also so what?
  • Aktive Kontakte in meiner Newsletter-Liste: 1.004 (Vorjahr 845) – Der Zuwachs war nicht so hoch, wie Anfang des Jahres gedacht. Ich habe viel weniger Werbung geschaltet, als geplant und dadurch auch weniger Menschen für meine 0€-Produkte gewonnen. Das ist aber alles okay, denn ich habe das aktiv entschieden.
  • Kund:innen: 66 – All diese Menschen haben einen Kurs, eine 1:1 Begleitung bei mir gekauft oder sich für eine Mitgliedschaft in meinem Club entschieden. Worüber ich mich sehr freue: viele meiner Kund:innen kommen wieder.
  • Teammitglieder: 2 (Vorjahr 2) – Jessi und Natascha waren auch in 2023 meine treuen Begleiterinnen und Unterstützerinnen. Dadurch ist mein Wachstum und mein Erfolg erst möglich geworden. Für meine Website habe ich mir auch punktuell Unterstützung von Sarah geholt. Ich denke, das wird nächstes Jahr noch etwas mehr werden.

Überschrift – Was dieses Jahr sonst noch los war?

Skiurlaub – Zu warm, zu voll, zu teuer war unser Resumee nach zehn Tagen Skiurlaub. Klingt erst einmal nicht so positiv. Zehn Tage mit fast ausnahmslos Sonnenschein und blauem Himmel waren jedoch auch sehr wohltuend. Den ganzen Tag draußen an der frischen Luft zu sein und das Licht aufzusaugen, tat unheimlich gut. Es war auffällig wie wenig Schnee es um uns herum gegeben hatte. Ich meine, wir waren in den Alpen und nicht vor unserer Haustür im Harz. Bei knapp zehn Grad auf der Skipiste zu sein, kann ja im März oder April schonmal vorkommen. Im Dezember und Januar ist es doch sehr ungewöhnlich. Diese Veränderung sprang uns förmlich an und hat uns auch sehr nachdenklich nach Hause fahren lassen.

Sonne und Schnee – eigentlich eine wunderbare Kombination für mich. Wenn es aber auf dem Berg um die zehn Grad hat, wird man schon ein wenig nachdenklich.

Doch noch Schnee – Nach einem sehr grauen und regnerischen Winter bis hierher, gab es im Januar tatsächlich nochmal Schnee. Ich liebe es ja, wenn auf einmal alles ruhig wird. Meine Kinder fanden es auch hervorragend.

Endlich Schnee! Der Wetterbericht hält, was er verspricht. Mit dem Schlitten geht’s zum Bäcker.

Gastexpertin im Masterkurs von Katrin Hill – Wie schon im vergangenen Jahr durfte ich die Teilnehmer:innen des Masterkurses von Katrin Hill zu Beginn beim Thema Positionierung unterstützen. Für mich ist das eine echte Herzensangelegenheit, denn meine Anfänge im Onlinebusiness haben selbst im Masterkurs begonnen. Dieses Mal haben wir das Konzept überarbeitet und herausgekommen ist eine wirklich stimmige Begleitung in Sachen Positionierung.

Bildschirmfoto von Katrin im Training bei Katrin hill
Ich durfte ein tolles Training für über 150 Teilnehmer:innen machen. Das hat sehr viel Spaß gemacht.

Tolle Fahrten mit Wohnmobil: Leipzig, Mölln, Mosel oder Berlin – es ist so wunderbar, dass wir dieses Fahrzeug haben und damit flexibel unterwegs sein können. Auch dieses Jahr haben wir wieder einige schöne Touren unternommen und für nächstes Jahr die ersten Ausflüge geplant.

Ich liebe diesen Anblick. Für mich ist das jedes Mal Entspannung pur, wenn ich mit einem Kaffee in meinem Stuhl vorm Wohnmobil sitze.

Ein Schockmoment – Schwarzer Hautkrebs. Das war die Diagnose, nachdem mir im Februar ein Leberfleck entfernt wurde. Erst einige Zeit später realisierte ich, was da passiert ist. Ich hatte Krebs. Dank meiner regelmäßigen Gänge zur Vorsorge ist es für mich sehr gut ausgegangen. Ich habe Glück gehabt.

Diese acht Zentimeter lange Narbe ist eine stetige Erinnerung und Mahnung.

Bye bye Grundschule – Für meine Tochter hieß es im Sommer Abschied nehmen von der Grundschule. Das war wirklich sehr bewegend, denn wir hatten einfach sehr viel Glück mit unserer Schule. Allein die Abschiedsfeier war mit so viel Liebe vorbereitet und war sehr bewegend. Nun ist sie auf dem Gymnasium und ein neuer spannender Abschnitt hat begonnen.

Applaus Applaus von den Sportfreunden Stiller umgedichtet, wird hier gerade vorgetragen. Das hat mir dann doch die Tränen in die Augen getrieben.

Alpenkonferenz 2023 von Joint Forces – Gleicher Ort, andere Jahreszeit, gleicher Anlass: Im Juni lud das Netzwerk Joint Forces zur jährlichen Alpenkonferenz ins Montafon. Diese Mal kamen bei recht sommerlichen Temperaturen knapp 50 Online-Unternehmerinnen zusammen, um zu netzwerken, masterminden und spannenden Vorträgen zu lauschen.

Das war ein wirklich sehr inspirierender Vortrag von Sigrun auf der Alpenkonferenz im Montafon. Vieles davon hat mich auf meinem Weg bestätigt.

Hockey-Europameisterschaft in Mönchengladbach – Meine Sportart trägt mal wieder eine Meisterschaft im eigenen Land aus. Grund genug auch live dabei zu sein, denn schließlich ist Deutschland bei den Herren amtierender Weltmeister. Wir verbachten mit vielen anderen Braunschweigern einen wunderbaren Tag im Stadion, wo es hinterher auch noch reichlich Autogramme gab.

So nah dran am amtierenden Weltmeister. Beim Hockey ist alles noch etwas lockerer und familiärer.

Endlich wieder Wandern – Die letzten Monate hatten wir so viele Termine, dass wir gar nicht mehr zum Wandern gekommen sind. Jetzt war es perfekt: die Zeit war da, das Wetter passte perfekt und die Kinder waren auch recht motiviert. Also endlich gemeinsam rauf auf den Brocken, den höchsten Berg bei uns in der Nähe.

11,7 Kilometer waren wir insgesamt unterwegs. Das Wetter war für diese Wanderung natürlich ein Traum.

Was wartet auf mich 2023? Was ich mir für 2024 vornehme?

  • Zwei-Produkt-Strategie – Ich wollte mein Angebot entschlacken, ich habe entschlackt. Auch weil ich davon überzeugt bin, dass es ab einem bestimmten Zeitpunkt im Business fast nur noch individuelle Lösungen gibt. Diese sind aus meiner Sicht mit einer 1:1-Begleitung besser und vor allem schneller zu erreichen. Deswegen ist mein Fokus auf mein 1:1 Angebot in 2024 ausgerichtet. Für alle, die ggf. noch nicht so weit sind oder noch ein paar Vorarbeiten zu leisten haben, ist mein Club ein guter Ort. Ich werde daher auch nur noch meinen Club zweimal im Jahr launchen und mein 1:1 das ganze Jahr verkaufen. Wobei hier die Plätze begrenzt sein werden, denn ich möchte mich voll und ganz auf dich und deine Bedürfnisse einstellen können.
  • Newsletter, Blog und SEO – Ein Ziel, das ich in 2023 nicht ganz so verfolgt habe, wie gedacht. Meine Sichtbarkeit möchte ich aber nach wie vor auf breitere und unabhängigere Beine Stellen. Deswegen bleibe ich weiterhin Mitglied in The Content Society und werde bereits im Januar bei Jane von Klee bei der SEO Woche mitmachen. Außerdem arbeite ich bereits an den Texten meiner Website, da ist sicherlich auch noch Potenzial.
  • Teamerweiterung– Es ist nicht die klassische Teamerweiterung, aber ich denke darüber nach, mein erstes festangestelltes Teammitglied einzustellen. Die richtige Person habe ich schon, sie ist auch nicht abgeneigt, daher gilt es nun die Details herauszuarbeiten. Mir ist außerdem sehr wichtig, dass es für uns beider der richtige Schritt ist.
  • Weltmeisterschaft – Über Ostern fahre ich nach Nottingham, um dort für die Ü40 Nationalmannschaft im Hockey den Titel zu verteidigen. Ich bin echt aufgeregt und voller Vorfreude. Bereits Anfang Januar treffen wir uns zum Trainingstag.

Auch in diesem Abschnitt macht sich das Entschlacken bemerkbar, was ich ganz wunderbar finde. Denn Vieles ist auch noch offen und wird sich im Laufe des Jahres noch ergeben.

Liebes 2023, ich bin bereit, dich gehen zu lassen. Du hattest viele schöne Seiten, aber auch ein paar nicht so schöne Überraschungen parat. Erst zum Ende hin habe ich gemerkt, dass du doch mehr Spuren bei mir hinterlassen hast, als ich das dachte. Deswegen mache ich jetzt ganz bewusst Pause und nutze die Zeit für innere Einkehr und Besinnung. Ich freue mich auf 2024!

Jetzt bin ich aber gespannt: Wie war dein Jahr 2023? Hast du auch einen Rückblick geschrieben? Dann verlinke ihn doch gern in den Kommentaren.

Hi, ich bin Katrin

Als Business Mentorin zeige ich selbstständigen Frauen und Unternehmerinnen, wie sie Plan und Struktur in ihr Business bringen und so  stabile Umsätze und nachhaltiges Wachstum erreichen.

Bereit, endlich mit deinem Business durchzustarten?

Lass uns sprechen.

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2 Kommentare

  1. Birgit Brakebusch

    Wow, was für ein vielseitiges, bewegtes Leben. Danke fürs Teilhaben-Lassen. Mein Mann war beim Hochwasser zu Fuß unterwegs zum Bahnhof, eine einmalige Erfahrung. Bin gespannt, wie es bei dir weitergeht! Birgit aus Hannover

    Antworten
    • katrinweber

      Danke für deine Worte. Ich hoffe, dein Mann ist unbeschadet durchgekommen

      Antworten

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