Mein Wort des Jahres 2023: Fokus

Mein Wort des Jahres 2023 ist Fokus und so kam es dazu: Im November 2022 habe ich drei Wochen lang fast ausschließlich an meinem neuen 0€-Produkt gearbeitet. Zwischenzeitlich dachte ich immer wieder, dass ich doch nicht „nur“ an diesem Ding arbeiten kann. Schon klar, zu einem 0€ -Produkt gehört viel mehr, als nur das Produkt an sich. In meinem Fall (einer Tabellenvorlage), sollte daraus ein erster Funnel werden. Dazu gehört:

  • Tabelle formatieren, damit sie einfach zu befüllen ist
  • Erklärvideo aufnehmen
  • Email Automation in Active Campaign bauen
  • Emailtexte schreiben (und verbessern, verbessern, verbessern)
  • Upsell-Produkt entwickeln
  • Automationen in Zapier bauen zur Erstellung eines individuellen Gutscheincodes
  • Automation zur Auslieferung des Gutscheincodes in Active Campaign bauen
  • Ad-Texte schreiben
  • Ad-Grafiken erstellen

Ich glaube, das war´s, aber sicher bin ich mir nicht. Aus einer einzigen Aufgabe auf meinem Zettel wurde schnell eine Vielzahl von Unteraufgaben, die aber eben auch dazugehören. Nachdem ich alles erledigt hatte, der Prozess stand und die ersten Ads bei Facebook zu sehen waren, da war ich total stolz auf mich. Vor allem habe ich an mir festgestellt, wie zufrieden ich war, denn ich hatte das Projekt „Neues 0€-Produkt erstellen“ abgeschlossen. Drei Wochen lang habe ich konzentriert daran gearbeitet, konnte am nächsten Tag dort weitermachen, wo ich zuvor aufgehört habe. Ich habe eine Sache gemacht und die dafür richtig.

Das war der Moment, wo mein Wort für 2023 geboren war: Fokus.

Ablenker aus, Fokus an

Fast zur selben Zeit begann ich das Buch The One Thing von Gary Keller zu lesen. Dieses Buch war wie Wasser auf die Mühlen meiner aktuellen Erlebnisse. Gary Keller gibt wertvolle Tipps, wie man wirklich produktiv(er) arbeitet und dabei nicht in die Selbstoptimierungsfalle tappt. Im Kern steht die Frage, was ist die eine entscheidende Sache, die jetzt zu tun ist?

Zwei Kreise mit Pfeilen. Einaml viele in verschieden Richtungen und einmal ein Pfeil in eine Richtung.
Dazu passt auch die Grafik in Anlehnung an das Buch: Essentialismus von Greg McKeown. Verteilen wir unsere Energie oder fokussieren wir sie auf eine Sache? Was ist der erfolgreichere Weg?

Was ich für mich in der zwar noch kurzen Zeit feststelle, die ich diesem Prinzip nachgehe: Ich spüre mehr Zufriedenheit. Zufrieden, weil ich voll da bin, nur bei dieser einen Sache. Zufrieden, weil ich Projekte abschließe und nicht stückweise daran herumdoktere. Mir tut diese Arbeitsweise sehr gut.

Was Fokus für mich bedeutet

Fokus bedeutet für mich vor allem eins: Ganz da zu sein, bei der Aufgabe, der Tätigkeit, dem Thema oder bei lieben Menschen. Es bedeutet für mich viel öfter das Gefühl zu haben, im Tunnel zu sein, denn dann lenkt mich nichts ab, dann kann mich nichts stören. Dieses Wort soll mich vor allem im Business begleiten, aber nicht nur. Ich möchte auch in meinem Privatleben mehr Tunnelmomente erleben.

Katrin und Kinder in der Wüste
Nicht nur im Business, sondern auch im Privatleben soll mein Wort des Jahres 2023 noch mehr Einzug halten.

Das Handy ist dort Ablenker Nummer eins. Wie oft liegt das Handy in Griffnähe? Und weil das so ist, schaue ich auch öfter drauf als es notwendig ist. Ich möchte, wenn ich mit meinen Kindern zusammen bin, nicht als Leerlaufhandlung meine Mails nebenbei checken. Wenn wir mit Freunden unterwegs sind, bleibt das Handy in der Tasche. Mir werden sicherlich noch mehr Bereiche auffallen. Dazu werde ich dann in meinem Jahresrückblick berichten.

7 Dinge, die 2023 bei mir im Fokus stehen

Meine Stärken für meine Kunden nutzen – Ich arbeite gerne und gut im 1:1 mit meinen Kundinnen. Mir ist sehr bewusst, was ich mit meiner Arbeit bewirken kann, und dass ich meine Kundinnen durch den Prozess begleiten kann. Ich kann aber auch sehr gut mit Kleingruppen arbeiten. Ich liebe es, wenn sich eine Gruppe gegenseitig pusht und ich gleichzeitig noch individuell begleiten kann. Genau das – nicht mehr und nicht weniger – wird sich in meinen Angeboten in 2023 wiederfinden.

30 Blogartikel – Ich möchte in diesem Jahr 30 Blogartikel schreiben. Dabei geht es natürlich nicht nur um die Erreichung einer beliebigen Zahl, sondern darum dir relevanten Content zu liefern. Dazu gehört auch, mal zwischendurch eine persönliche Geschichte zu erzählen. Für diesen perfekten Mix und um es auch wirklich zu tun, bin ich in The Content Society.

Ich versende einmal die Woche einen Newsletter – Auch hier geht es nicht nur um die Regelmäßigkeit an sich, sondern darum, mit den Menschen auf meiner Liste in Kontakt zu kommen und zu bleiben. Ich habe bisher so viel Energie in Social Media gesteckt, aber es gibt da Menschen, die sind doch schon da?! Auf diese Menschen möchte ich mich viel mehr fokussieren.

SEO – Dieses Jahr ist dieses Thema wirklich dran. Die Sperrung einer Vielzahl an Accounts auf Facebook und Instagram haben Ende des Jahres wieder gezeigt, wie schnell es gehen kann. Und dann? Ich habe zwar bereits einen Newsletter und einen Blog, aber wie cool wäre es, wenn die Webseite auch noch für mich in der Kundengewinnung arbeitet? Genau, richtig cool. Und deswegen gehe ich es dieses Jahr an.

Instagram & LinkedIn – Das sind die beiden Social Media Kanäle meiner Wahl für 2023. Das heißt nicht, dass ich bei Facebook gar nicht mehr zu sehen sein werde. Mein Fokus in der Contenterstellung liegt aber auf den anderen beiden Kanälen.

Keine Termine im Urlaub – Ich habe es versucht, aber ich arbeite nicht gerne im Urlaub. Es gibt mir Sicherheit, dass ich überall arbeiten könnte, aber im Urlaub liegt mein Fokus woanders: Zeit mit der Familie und Erleben des Ortes, an dem ich bin. Ich habe es vergangenes Jahr ausprobiert und es fühlte sich für mich nicht gut an, zu einer bestimmten Zeit mit meinem Laptop (in meinem Fall) in der Hotellobby sitzen zu müssen, um einen Zoomcall zu machen. Ich will frei sein in der Tagesgestaltung. Dieses Jahr also keine Termine im Urlaub.

Kinderzeit genießen – Ich hatte es oben schon geschrieben: ich möchte die Zeit mit meinen Kindern bewusster verbringen. Dazu gehört auch, dass das Handy nicht die ganze Zeit in Griffnähe ist und parallel Emails gecheckt werden. Da meine Tochter gerade ihr erstes Handy bekommen hat und wir uns an eine sinnvolle Nutzung herantasten, kommt dieses Thema gerade sehr in meinen Fokus. Ich möchte meinen Kindern auch Vorleben, dass das Handy zwar toll ist, aber nicht zu jeder Zeit und in jeder Situation gebraucht wird.

Hast du auch ein Wort oder Motto des Jahres 2023?

Hi, ich bin Katrin

Als Business Mentorin zeige ich selbstständigen Frauen und Unternehmerinnen, wie sie mit Struktur, Plan und Persönlichkeit ein Business so gestalten, dass es zu ihnen und ihrem Leben passt. Mit der finanziellen Sicherheit, die sie sich wünschen und der Freiheit, das zu tun, was sie lieben.

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4 Kommentare

  1. Siglinde Czenkusch

    Hallo Katrin,

    Dein Fokussieren ist ansteckend. Mir gefällt sehr gut, wie du äußerst persönlich und ernsthaft für Balance und Zielorientierung sorgst. Auch der Buchtipp ist klasse! Dein Blog macht neugierig auf mehr!
    Liebe Grüße, Siglinde

    Antworten
  2. Nina

    Supergut und genau mein Thema! Ich verliere so schnell den Fokus und verzettele mich in der Vielzahl der Dinge, die ich gleichzeitig umsetzen möchte. Danke daher auch für den Buchtipp!

    Antworten
  3. Susanne

    Das Buch „The One Thing“ habe ich auch… nicht einfach umzusetzen und weil ich Abwechslung liebe für mich auch oft nicht so reizvoll. Aber Fokus ist definitiv ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg! In diesem Sinne – lass uns dranbleiben! 🙂

    Antworten
    • katrinweber

      Aber schließt sich das denn aus? Ich denke, es geht auch immer um das was tue ich als die einzige Sache in diesem Moment. Das heißt für mich aber nicht, auch Abwechslung leben zu können.

      Antworten

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