Mein Januar 2022 – weniger ist mehr

Jetzt hat es mich doch, das Corona-Thema. Wenn ich auf meinen Januar 2022 zurückblicke, springt es mich einfach an. Vielleicht auch, weil ich diese Zeilen an Tag 8 unserer Quarantäne schreibe. Trotzdem versuche ich immer auch zu schauen, was steckt Gutes darin, in dieser Erfahrung. Was auch gut ist, es ist nicht das Einzige, was ich im Januar erlebt habe (Puh, nochmal Glück gehabt). Obwohl ich faktisch „nur“ zwei echte Wochen gearbeitet habe, war da eine ganze Menge. Da freue ich mich jetzt schon auf die nächsten Monate.

Roadmap 2022

Gut geplant bin ich in das neue Jahr gestartet. Mein erstes Projekt in diesem Jahr: die Durchführung meines Planungsworkshops. Ich hatte ihn nochmal überarbeitet und wusste, dass es großartig wird. Von Vielen höre ich immer wieder, dass sie ja nicht so mit Zahlen können, dass Excel nicht so ihr Ding ist. da stecken viele Vorurteile drin. Ich wollte einen anderen Planungsworkshop machen. Nicht, dass Zahlen nicht auf wichtig sind. Sie sind mega wichtig! Ich habe für dieses Jahr sogar eine sehr dezidierte Umsatzplanung gemacht, also viele Zahlen in Excel.

Es gehört zum Business dazu, sich auch damit zu beschäftigen. Ich finde, es reicht nicht aus, nur eine Zahl auf einen Zettel zu schreiben. Versteh mich nicht falsch: das Gefühl – oder besser die Intuition – spielt bei der Planung eine ganz wichtige Rolle. Es ist aber total hilfreich, wenn ich auch weiß, wie ich an meinen Wunschumsatz gelangen kann. Dazu vielleicht ein anderes Mal mehr. Ich wollte ja von meinem Planungsworkshop berichten.

Titelbild Roadmap

In meinem Workshop ging es vor allem darum, Klarheit über seine wichtigsten Projekte zu bekommen. Außerdem wollte ich sichtbar machen, wie viel – und in manchen Fällen auch – wie wenig reinpasst in ein Jahr. Viele Unternehmerinnen verzetteln sich, wollen ganz viel machen und vergessen dabei, ihren Fokus auszurichten. Was ist jetzt wirklich wichtig? Muss ich diese Aufgabe wirklich tun? Worauf zahlt sie ein? Das hat ganz hervorragend geklappt. Was ich so toll fand: ein Teilnehmer sagte abschließend, er habe Spaßes halber mal den Umsatz ausgerechnet, den er machen würde, wenn er sich an diesen Plan hielte (der übrigens weniger beinhaltete als er dachte). Es war deutlich mehr, als er vorher geplant hatte. Das ist natürlich genial und zeigt wieder, wie wichtig es zu wissen ist, wie ich an mein Ziel gelangen möchte.

2 neue Kundinnen

Erst im Dezember bei meiner Planung habe ich mich so richtig wirklich entschieden, weiter auf meine 1:1 Begleitung zu setzen. Ich arbeite einfach unheimlich gerne direkt mit meinen Kundinnen zusammen. Umso mehr hat es mich gefreut, dass ich im Januar gleich zwei neue Kundinnen für EmPOWER Yourself gewinnen konnte. Vorgeschaltet ist immer ein Kennenlerngespräch, in dem wir abtesten, ob wir zusammen passen und zusammen arbeiten wollen. Und beide wollten, ach ich freue mich so sehr.

Creative Cup – ein so wertvolles Netzwerktreffen

Selten habe ich 90 Minuten so gut investiert. Als Daniela Reuter mich anschrieb, ob ich Lust auf ein Netzwerktreffen habe, das sie gemeinsam mit Kathy Ursinus organisiert, habe ich sofort ja gesagt. Ich bin schon länger bei Daniela im Erfolgsmagneten. Sie gestaltet einfach tolle Veranstaltungen und ich wusste, das wird nicht nur Laberrharbarbar. Außerdem habe ich mir für dieses Jahr vorgenommen, mehr zu netzwerken.

Screenshot Netzwerktreffen
So viele tolle Menschen! Viele kannte ich noch nicht und es war großartig, ins Gespräch zu kommen.

Ich weiß nicht wie es dir geht: ich sehe oft Menschen auf Instagram, die ich gerne kennenlernen würde, mit denen ich mich mal austauschen würde, aber es fehlt einfach die Zeit. In diesen 90 Minuten habe ich 9 neue Leute kennengelernt, mit ihnen kurz gequatscht, zugehört, was sie tun und einfach neue Verbindungen geknüpft. Ich bin mir sehr sicher, dass daraus etwas entstehen wird.

Wir sind positiv- zu viert in Quarantäne

Da macht man so ganz selbstverständlich am Montag morgen den Test für die Schule und dann: ein zweiter Strich auf dem Test. Schnell einen zweiten Test gemacht, aber der zweite Strich taucht leider wieder auf. Okay, durchatmen und überlegen, was jetzt zu tun ist. Kinder in der Schule abmelden, Termin im Testzentrum buchen. Kurz überlegen, mit wem wir Kontakt hatten und alle informiert.

Dann geht´s ab ins Testzentrum. Mein Sohn ist auch dort positiv und bekommt gleich einen PCR-Test hinterher. Wir anderen drei sind negativ – noch. Wieder zu Hause wird erst einmal ein Essensplan für die gesamte Woche gemacht. Mein Mann macht den Rieseneinkauf, denn wer weiß, wann es uns erwischt. Wir haben uns sehr bewusst entschieden, unseren 6-jährigen nicht zu isolieren. Ich meine, er ist 6! Wir sind alle bestmöglich geschützt, so viel Vertrauen habe ich, dass wir eine Infektion gut wegstecken.

Was tun mit der vielen Zeit? Wir rümpeln die Kinderzimmer richtig aus. Spielzeug und Kleidung wird aussortiert. Längst vergessene Dinge kommen zum Vorschein. Das Wetter draußen zeigt uns auch, wir verpassen nichts. Ich mache in dieser Woche die Termine, die ich nicht verschieben kann und sonst nix. Im Laufe der Woche merke ich auch, wie dankbar ich bin, dass ich mit so tollen Menschen zusammenarbeiten darf. Denn als am Donnerstag ich dann (endlich) auch positiv bin, rät mir eine Kundin unseren Termin doch zu verschieben, damit ich mich ausruhen und Kraft tanken kann.

Schnemann
Ja, es hat geschneit. So lange der Schnee da war, haben wir schnell einen Schneemann gebaut.
Kind im Baum
Einer der wenigen Momente ohne Regen. Wir nutzen es aus und sind im Garten. Danke, dass wir den haben.
Blatt mit Notizen
Mein Sohn notiert die Platzierungen nach jeder Runde 11er raus. Bei „M“ stehen ganz schön viele 1. Plätze 😉
Muffins
Zwischendurch wurden Muffins gebacken. Das Verzieren ist dabei natürlich das Wichtigste.

Mein Mann zeiht am Donnerstag ebenfalls nach und am Samstag kommt auch unsere Tochter in den Kreis der Positiven. Die Stimmung ist nach diesen Tagen der Quarantäne immer noch gut. Wir spielen jeden Tag „11er raus“, wo ich die Gesamtwertung deutlich anführe. Wir versuchen eine schöne Extra-Familienzeit draus zu machen. Es fühlt sich auch ein bisschen wie Ferien an. Natürlich liegt das daran, dass es uns allen gut geht, keiner hat größere Beschwerden. Wir spielen, wir backen, wir schauen fern, wir machen das Bester aus dieser Zeit. Die letzten Tage der Quarantäne schaffen wir jetzt auch noch.

Mein Januar in Zahlen

  • Follower auf Instagram: 547
  • neue Kundinnen: 3
  • geschriebene Blogartikel: 4 (diesen zähle ich mal zum Januar dazu)
  • positiv getestete Familienmitglieder: 4
  • Tage in Quarantäne: 8 (to be continued)

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