Mein März 2022 – Himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt

Ich dachte ja, dass ich diesen Rückblick zu meinem März 2022 mal eben so runterschreibe. Ich dachte, so viel war doch da gar nicht. Ich dachte, mein hauptsächliches Thema wird mein Gruppenmentoring, das dieses Woche mit dem Onboarding Call gestartet ist. Tja, falsch gedacht.

Wenn ich auf diesen März 2022 zurückblicke, dann war zwar das Gruppenmentoring für mich beruflich DAS Thema, das mich beschäftigt hat. So ein Launch nimmt einen ganz schön ein. Doch es gab noch soviel mehr. Und noch etwas hat diesen März für mich sehr geprägt: das Wechselbad der Gefühle. Es gab so viele wunderschöne Momente, aber auch traurige und Momente der Enttäuschung. Diese Rückblicke sind eine solch wundervolle Form der Reflektion. Danke, Judith Peters.

Live und in Farbe – wenn aus online offline wird

Lange geplant und nun war es endlich soweit: das Team-Event vom Moms Insider Club stand am ersten Märzwochenende an. Seit Monaten arbeiten wir online zusammen, haben bereits einen Online-Kongress gemeinsam auf die Beine gestellt. Jetzt – kurz vor der Wiederholung des Family meets Business Bootcamp – kamen wir alle in echt und in Farbe zusammen. Vielleicht kennst du das auch: diese erste Begegnung im echten Leben ist wirklich verdammt aufregend. Und die wichtigste Frage: Wie groß wohl die anderen sind?

Verkehrsschild mit Achtung Kuh
Wir waren nicht nur sprichwörtlich am A… der Heide 😉

Wir sehen ja immer nur einen Ausschnitt auf dem Bildschirm, umso schöner ist es auch den Rest des Menschen zu sehen und kennenzulernen. Das Hotelcamp Reinsehlen – ja, es ist wirklich am A… der Heide – bot für unser Treffen einen wundervollen Rahmen. Viel Natur drum herum für Spaziergänge, leckeres Essen und sehr gemütliche Sofas, um abends am Feuer einfach ein bisschen dummes Zeug zu quatschen.

Bildschirmfoto mit Team und einer Einzelperson
Leider konnte Melli nicht live dabei sein. Trotzdem war es toll, die Menschen mit denen man schon so viel ausgeheckt hat, in echt zu sehen.

Wir hatten eine Menge Spaß und haben ganz nebenbei auch noch eine Mega Vision für den Moms Insider Club erarbeitet, die Aufgaben und Zuständigkeiten klargezogen und sind als Team einfach noch enger zusammengerückt. Ich sage nur WIR SIND MOMS INSIDER CLUB. Mit diesem Flow fuhren wir also Sonntag morgen alle nach Hause, um abends die Welcome Party für unser Bootcamp mit den Teilnehmerinnen zu feiern. Da wussten wir noch nicht, dass die kommende Woche ganz anders laufen sollte.

Bereits am Montag viel Katrin (die andere Katrin ;-)) eigentlich komplett aus. Das war erstmal nicht weiter schlimm, denn dieser Tag lag sowieso in meinen Händen. Doch jeden Tag kam mindestens eine kranke Referentin oder ein krankes Teammitglied dazu. Da wurde unser neuer Slogan gleich mal gewaltig auf die Probe gestellt. Und was soll ich sagen: Wir haben ein richtig geniales Bootcamp veranstaltet! Wir können und sind auch verdammt stolz auf uns.

Mit Volldampf hoch hinaus – Zipline

Im März wurden wir ja mit wundervollem Wetter verwöhnt. Sonne satt, morgens zwar meist noch sehr kalt, später dann aber schon echtes Gefühl von Frühling. Eine wunderbare Zeit wie ich finde, weil alles erwacht: die Vögel machen morgens wieder richtig Alarm, die Blümchen recken ihr Köpfchen aus dem Boden. Dieses Wetter sollte man also ausnutzen, dachte ich mir und schlug meinem Mann vor, eins unserer Hochzeitsgeschenke endlich einzulösen.

So machen wir uns also gemeinsam mit meinen Eltern auf in den Harz zur Rappbodetalsperre. Dort erwartet uns die längste Hängebrücke der Welt. Mit sagenhaften 458,5 Metern Gesamtlänge führt sie über das Bode-Staubecken. Allerdings ist die Brücke gar nicht das Ziel von meinem Mann und mir, sondern die darüber gespannte Zipline. Ungefähr ein Kilometer ist es bis zum rettenden Ufer. Unsere Kinder gehen derweil mit meinen Eltern über die Hängebrücke.

Der Teletubbie-Look steht mir schon mal. Ein wenig Kribbeln im Bauch ist auch schon dabei.

Die Vorbereitungen dauern ein ganzes Weilchen. Erst bekommen wir unsere Ausrüstung, dann wird uns die Ausrüstung auch fachmännisch angelegt. Schließlich geht es rauf auf den Startturm und auf die Plattform. Zum ersten Mal sehen wir, wo es hingeht und dass da außer dem Seil über uns nichts weiter ist. Wir werden also in unsere Liegeposition gebracht und dann geht es ab: mit 80 km/h sausen wir auf die andere Seite.

Da hinten ist irgendwo das Ziel. Gleich geht´s ab in die Liegeposition und dann mit Tempo ab auf die andere Seite.

Was für ein geniales Erlebnis. Beide grinsen wir breit, als wir ankommen. Das war cool! Jetzt wartet noch ein kleiner 20 minütiger Wanderweg, bevor wir wieder mit unseren Kindern und Eltern zusammentreffen. Später werden wir von unserer Fahrt noch ein Video bekommen. Bis dahin trinken wir erst einen Kaffee in der Sonne, während unsere Kinder auf dem Spielplatz toben. Dann geht´s zu einem wunderschönen Waldgasthof, wo wir draußen Mittag essen, um dann am Nachmittag bei uns auf der Terrasse den Tag ausklingen zu lassen. Was für ein wunderschöner Tag. Gerade in diesen Zeiten bin ich unendlich dankbar für die Zeit mit meiner Familie und solchen Erlebnissen, die ich machen darf.

Ein fast perfekter Launch

Endlich ist März – der Monat in dem ich mein Gruppenmentoring launche. Doch bevor es damit losgeht, gibt es meinen Live-Workshop MEHR WOW FAKTOR STATT EINHEITSBREI – WIE DU MIT DEINER EINZIGARTIGEN POSITIONIERUNG LIEBLINGSKUNDEN GEWINNST. 90 Minuten Tipps und Tricks rund um die einzigartige Positionierung. Ich bin mega aufgeregt. Vor allem frage ich mich: wie viele Anmeldungen werden es wohl am Ende sein?

Wand voller Postits
So viele Teilnehmer:innen haben sich zu meinem Workshop MEHR WOW FAKTOR STATT EINHEITSBREI – WIE DU MIT DEINER EINZIGARTIGEN POSITIONIERUNG LIEBLINGSKUNDEN GEWINNST angemeldet.

Am Ende sind es tatsächlich genau 100 Anmeldungen für meinen Workshop. Ich freue mich tatsächlich über jede einzelne. Und so gehe ich total motiviert in den Workshop, voller Vorfreude und… rocke ihn auch. Doch, das kann ich schon so sagen. Mein roter Faden ist gut, ich nehme die Teilnehmer:innen mit, beantworte viele Fragen – ich bin voll in meinem Element. ABER meine Verkaufszahlen sind nicht so gut.

Flipchart mit der Aufschrift Mehr Wow Faktor statt Einheitsbrei
Und dann war er da: der Workshoptag und Startschuss für mein Gruppenmentoring

„Nur“ 2 Teilnehmer:innen wagen den Sprung in mein Gruppenmentoring. Über beide freue ich mich wirklich riesig. och mischt sich auch etwas Enttäuschung mit rein. Denn 10 wollte ich eigentlich haben. War mein Workshop doch nicht so gut? War mein Pitch schlecht? Waren es einfach nur zu wenig Teilnehmer:innen im Workshop? Zu einem Launch gehört ja auch immer eine Analyse danach.

Flipchart mit der Aufschrift Erfolgsformel
Darum ging es in meinem Workshop: DIE Erfolgsformel für deine einzigartige Positionierung. Kennst du sie?

Zwar bin ich mit meiner Analyse noch nicht ganz fertig, aber eins habe ich schnell festgestellt: so schlecht war mein Launch gar nicht. Ja, ich habe „nur“ 2 Frauen in mein Gruppenmentoring bekommen, aber ich habe auch 4 weitere, mit denen ich zukünftig im 1:1 arbeiten werde. Was heißt das nun für meine Bewertung? Ehrlich gesagt, weiß ich das noch nicht abschließend. Ich werde da noch tiefer in die Analyse einsteigen und für das nächste Mal meine Schlüsse ziehen. Wo habe ich mich selber sabotiert? Und warum? Denn obwohl es kein guter Launch war, war der März mein umsatzstärkster Monat. Irgendetwas ist da noch, dass sich demnächst zeigen wird. Auf jeden Fall freue ich mich über weitere Lieblingskundinnnen.

Was sonst noch los war?

Afrika in Braunschweig: Mitte März macht sich eine Menge Sand aus der Sahara auf den Weg nach Europa. Erste Bilder aus Süddeutschland, die ich sehe, machen mich sprachlos. Ich finde es so faszinierend, dass auf einmal der Sand aus der Sahara bis nach Deutschland kommt! Das ist doch irre, oder? Ich sehe Bilder von orangenen Himmeln und sehr dreckigen Autos. In meiner Heimatstadt Braunschweig führt der Sahara Staub zumindest zu einem wunderschönen Sonnenuntergang.

Sonnenuntergang
Die Farbe dieses Sonnenuntergang ist durch den Sahara Staub geprägt. Wunderschön.

Ich bin ein Bonus: Es ist nicht übertrieben, wenn ich sage: Es war mir eine Ehre ein Bonus im Masterkurs von Katrin Hill zu sein. DIE Katrin Hill und DER Masterkurs, ganz genau! Eine Woche lang durfte ich den Teilnehmer:innen bei ihrer Positionierung ein wenig aufs Pferd helfen. Das hat so viel Spaß gemacht . Vor allem, weil ich mir ungefähr vorstellen kann, wie sich die Teilnehmer:innen fühlen. Vor zwei Jahren saß ich in diesem Masterkurs und habe auch hin und her überlegt. Ich hätte mir nicht im Traum vorstellen können, dass ICH heute auf der anderen Seite sitze. Dass ICH Bonustrainerin im Masterkurs bin – der Kurs, der bei mir selbst so viel angestoßen hat.

Facebook Kommentar mit Feedback
Solch wunderbaren Rückmeldungen gab es. Ich freue mich immer, wenn ich den Knoten lösen kann.

Meine eigene Positionierung war der Schlüssel dazu. Sie war der Schlüssel, dass ich mich so richtig wirklich sichtbar machen konnte. Ich weiß, dass darin die Basis für ein erfolgreiches Business liegt. Ich weiß aber auch, wie schwer es ist, seinen Weg ganz allein zu finden. Manche Dinge sehen wir selbst einfach nicht und dürfen uns genau aus diesem Grund dabei Unterstützung suchen. Mir wird immer klarer, warum gerade DAS mein Herzensthema ist.

Immer noch Krieg: Über einen Monat dauert nun schon dieser sinnlose Krieg nebenan von uns an. Die Auswirkungen sind mittlerweile direkt spürbar. In der Klasse unserer Tochter sind zwei ukrainische Mädchen, die mit ihren Müttern geflohen sind. Sie sind recht gut untergekommen. Wir wollten jemanden aufnehmen. Schwester, Mutter und Großeltern einer bekannten Familie aus unserem Stadtteil wollten dann doch aber lieber zusammen bleiben – auch wenn das bedeutet vorübergehend zu neunt auf 70 qm zu wohnen.

Ukrainische Flagge mit Straßenkreide gemalt
Der Krieg in der Ukraine und vor allem die Frage – warum macht man sowas – beschäftigt meine Kinder sehr.

Es ist nicht vorzustellen, was diese Familien durchgemacht haben und immer noch durchmachen. Also haben wir nun neben restlicher Kleidung, die wir noch hatten, Geld gespendet an einen Verein hier in meiner Heimatstadt Braunschweig. Dieser Verein fährt immer noch Hilfsgüter direkt in die Ukraine und wir hoffen einfach, dass unser Geld irgendetwas Gutes leisten kann.

Was wartet im April auf mich

Der April beginnt mit Urlaub. Nach drei Jahren fliegen wir mal wieder in den Urlaub, etwas Sonne für´s Gemüt tanken. Es wird auch das erste Mal sein, dass ich Urlaub mit Arbeit verbinde, denn schließlich kann ich ja von überall arbeiten. Das wird sicher eine spannende Erfahrung. Gleichzeitig werde ich die Zeit nehmen zur Reflektion: Wie war das erste Quartal? Warum war der Launch nicht so erfolgreich wie gedacht? Welche Projekte werde ich im zweiten Quartal verfolgen?

Ansonsten liegt mein Fokus komplett auf meinem Gruppenmentoring, das gerade läuft. Da werde ich auch immer wieder in meinen Instagram Stories drüber berichten. Wie sind die Fortschritte der Teilnehmerinnen, welche Aha-Erlebnisse gibt es – da bin ich selber schon so gespannt. Mehr ist erstmal nicht geplant, so kann ich mit voller Energie bei meinen Kundinnen sein.

Mein März in Zahlen

  • Follower auf Instagram: 591
  • neue Kundinnen: 6
  • geschriebene Blogartikel: 1 – das war jetzt nicht mein stärkster Monat. Ich gelobe Besserung.
  • Dinge, die ich von meiner Bucket-List streichen kann: 1 (die Zipline stand drauf, falls du neugierig bist)

Was hat dich im März geprägt?

Hi, ich bin Katrin

Ich zeige Business Starterinnen, wie sie sich einzigartig positionieren, um online sichtbar und erfolgreich zu sein.
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