Mein Juni 2022 – Alles eine Frage der Perspektive

Einen Monatsrückblick zu schreiben, ist für mich persönlich schon zu einem festen Bestandteil geworden. Und wieder finde ich es total spannend, was alles im Juni gewesen und passiert ist. Vieles fällt mir gar nicht so spontan ein. Wenn ich dann aber doch etwas tiefer grabe, meine Fotos und meinen Kalender durchgehe, dann kommen immer mehr Aspekte ans Licht. In meinem Juni 2022 drehte sich viel um die Perspektive, die wir einnehmen und um Fokus.

Brauchen Coaches einen Coach?

Für mich gibt es auf diese Frage nur eine Antwort: Ja! Auch wenn wir um das Vorhandensein von blinden Flecken wissen: Sind wir betroffen, sehen auch wir unsere blinden Flecken nicht. Dafür lohnt es sich jemanden einzubinden, der den Blick von Außen einnimmt, eine andere Perspektive anbietet und damit einen Gedankenanstoß gibt. Ich hatte mir für Juni vorgenommen, mich mit der Entwicklung meines Business zu beschäftigen. Was sind die nächsten Schritte, wie sieht das zweite Halbjahr aus, welche Produkte möchte ich anbieten und vieles mehr. Gleichzeitig ergab sich die Möglichkeit für ein Coaching bei Robert Kraxner, der ein wunderbarer Begleiter bei genau diesen Fragen ist.

Robert hatte ich als Begleiter schon länger auf meiner Liste, jetzt bot sich die Gelegenheit mit ihm zu arbeiten. Heute haben wir unseren zweiten Termin und ich freue mich unheimlich darauf. Auch, wenn ich weiß, dass mein Kopf danach wieder sehr viel zu arbeiten hat. Vieles wird gerade für mich sortiert, auf den Prüfstand gestellt, bestätigt in seiner Bedeutung für mich oder als neue echte Option gesehen. Das ist anstrengend, aber so wertvoll. Denn so gehe ich gut vorbereitet und positioniert ins zweite Halbjahr.

Fokuszeit – Zeit um an meinem Business zu arbeiten

Wenn du mich kennst, dann weißt du ja, dass ich eine Freundin von Planung und Struktur bin. Dabei muss nicht jeder Plan auf Gedeih und Verderb durchgezogen werden. Der Prozess der Planung ist für mich das Wesentliche, denn es gibt Aufschluss darüber, was ich in einem Jahr erreichen will, was aber auch nicht mehr sein soll, welche Ziele ich habe und welchen Fokus ich setzen will. Dieser Blick im Ganzen ermöglicht es mir, im Jahr gute Entscheidungen zu treffen – für mich und mein Business.

So sieht meine Planung für dieses Jahr aus, die ich im Januar gemacht habe.

Eins meiner Vorhaben für dieses Jahr war, dass ich Zeit habe, um an meinem Business zu arbeiten. Deswegen habe ich ganz bewusst im Juni und Juli keine größeren Kurse geplant. Der Juni ist rum und ich kann sagen, dass ich sehr froh bin, diesen Plan durchgezogen zu haben. Ich habe Zeit, um meine Gedanken kreisen zu lassen, wegzuschmeißen und wieder hochzuholen. Es muss nicht morgen fertig sein, sondern darf sich zeigen, wenn es dran ist. Das ist wunderbar, auch wenn ich da noch einen internen Kampf mit meiner Ungeduld führe.

Neben dieser Arbeit an meinem Business richtet sich mein Fokus in diesen beiden Monaten komplett auf meine 1:1 Kunden. Und auch das genieße ich. Nicht von einem zum anderen zu hetzen, sondern ganz im Prozess mit den Coachees zu sein. Natürlich bin ich auch sonst immer in meiner ganzen Präsenz bei meinen Coachees. Aber die Termine mit mehr Zeit auch selber reflektieren zu können, empfinde ich als äußerst angenehm. Für mich bedeutet das, dass ich bereits für mein zweites Halbjahr solche Phasen einplanen werde – meine Fokuszeit.

Plötzlich Prinzessin – Mit dem Heißluftballon in den Sonnenuntergang

Was hast du so auf deiner Bucket-List stehen? Ehrlich gesagt, ich habe gar kein. Zumindest keine echte Liste, auf der ich abstreichen kann, aber vielleicht sollte ich die doch nochmal runterschreiben. Ich habe aber dennoch bestimmte Erlebnisse oder Reisen in meinem Kopf. Ich wollte immer mal gerne eine Ballonfahrt machen. Wie schön, dass mein Mann und ich Menschen um uns herum haben, die uns offensichtlich sehr gut kennen oder mindestens gut einschätzen können. Denn eins unserer Geschenke zur Hochzeit 2020 war ein Gutschein für eine Ballonfahrt. Leider mussten wir aufgrund von Corona länger auf die Realisierung warten.

So langsam füllt sich die Hülle mit Luft. Gleich kann angeheizt werden.
So eine friedliche Stimmung wie dort oben habe ich vorher nur hoch in den Bergen verspürt.
Was für ein wunderbares Hochzeitsgeschenk. Das war wirklich ein sensationelles Erlebnis.

Am 14. Juni um 21.30 Uhr kam dann der Anruf: Das Wetter ist für den morgigen Tag gut angesagt, ob wir spontan Zeit haben. Schnell die Großeltern angerufen, ob sie auf die Kinder aufpassen können. Sie können. Anruf beim Veranstalter: Wir sind dabei! Was dann folgte, war Herzklopfen. Es geht wirklich los. Wir trafen uns am nächsten Tag um 19 Uhr mit dem Veranstalter und einem weiteren Paar. Wir fingen an mit den Vorbereitungen, in die wir voll mit einbezogen waren. Schon das war total interessant, alles hat seinen Platz, jeder Handgriff sitzt. Und wir mittendrin. Der Ballon wird vorbereitet, erst mit kalter Luft aufgeblasen, dann folgt langsam das anheizen. Nach und nach dürfen wir in den Korb einsteigen und plötzlich heben wir ab.

Save landing auf einem Feldweg zwischen zwei Feldern.
Ich bin jetzt eine Prinzessin, zwar nur bei den Ballonfahrer:innen, aber immerhin.

Bis heute finde ich irgendwie nicht die passenden Worte dafür. Es ist so sanft, kein Ruckeln. Wir gleiten durch die Luft und schauen uns die Welt von oben an. Wir sehen die Rehe durch die Felder springen, den Fuchsbau im Weizenfeld, um den der Bauer offensichtlich immer brav drum herumfährt, den Harz und den Gipfel des Brocken. Es ist buchstäblich eine neue Perspektive. Nach der Landung ist diese Fahrt auch nicht einfach zu Ende. Gemeinsam wird die Luft aus der Hülle gelassen und alles wieder verstaut. Zum Abschluss erfolgt traditioneller Weise noch die Taufe und die Verleihung eines Adelstitels. Ja ja, ich bin jetzt nämlich eine Prinzessin: Prinzessin Katrin von Schöppenstedt, couragierte Ballonedle, im sommerlichen Luftmeer gefahren zu Dedeleben. Ein wunderbares Erlebnis, das ich jedem – ohne Höhenangst – nur ans Herz legen kann.

Was sonst noch los war?

Summer Summit „Best for you – optimiere und gestalte deinen Coaching-Alltag“ – Neben dem Fachwissen und einem gut gefüllten Methodenkoffer, ist auch die Organisation, Struktur und die Gestaltung des Arbeitsalltags als Coach eine wesentliche Voraussetzung für ein erfolgreiches Coaching-Business. Um jedoch eine gute Wahl treffen zu können, welche Tricks und Tools dich wirklich unterstützen können, hilft es einen gebündelten Überblick der fast unendlichen Möglichkeiten und Themen zu bekommen. Vom 8.-10.06.2022 durfte ich als Expertin beim Summer Summit von Andrea Schlösser dabei sein und einen Workshop zum Thema KLARE STRUKTUREN FÜR MEHR LEICHTIGKEIT IM COACHING ALLTAG geben. Struktur und Planung liegen mir und ich bin davon überzeugt, dass darin das Wachstum unseres Business schlummert. Deswegen war es mir eine große Freude – auch Abseits von Positionierung – mein Wissen weiterzugeben.

So viele tolle Expertinnen waren dabei.

Ich lerne Tennis – Am 13.06.2022 ist es soweit: Ich habe meine erste Tennisstunde meines Lebens. Ich bin total angepikst, wenn es hat mir riesigen Spaß gemacht. Ein Freundin hat eine kleine Gruppe von Frauen zusammengestellt und gemeinsam machen wir gerade einen Schnupperkurs. Einige haben früher schonmal gespielt, einige – wie ich – kommen vom Hockey. Ich wollte schon als Kind immer Tennis ausprobieren, hatte aber keine Zeit, denn ich stand ja schon 5-6 Tage die Woche auf dem Hockeyplatz. Jetzt erfülle ich mir diesen kleinen Kindheitstraum

Planungsworkshop – Erst gestern fand mein Planungsworkshop für das zweite Halbjahr statt. Drei Stunden Invest, um das zweite Halbjahr vor Augen zu haben und Klarheit zu gewinnen. Wieder einmal gab es bei mehreren Teilnehmerinnen die Erkenntnis: 1. Ich habe zuviel auf meinem Zettel und 2. Ich will bestimmte Dinge nicht mehr (selbst) machen. Für mich sind es genau diese Momente der Erkenntnis, die den Planungsprozess besonders wertvoll machen. Planung ist nicht nur eine To Do Liste schreiben, sondern auch ein gutes Stück Persönlichkeitsentwicklung. Gerade wenn es um das Loslassen von Themen geht oder die Frage, warum ich eigentlich nicht in die Umsetzung komme. Deswegen ist es aus meiner Sicht auch völlig nachvollziehbar, dass da auch ein paar Tränchen verdrückt werden.

Es wurde reflektiert, nach vorne geschaut, geplant, priorisieren und vor allem entschieden. Ich liebe diesen Planungsprozess.

Es hat mich so bestätigt in meiner Vorgehensweise. Es ist viel wirksamer, als ein paar Tabellen zu füllen, die dann in einer virtuellen Schublade auf dem Rechner verschwindet und bis Jahresende nicht mehr angeschaut wird. Wir starten einen Prozess für uns und unser Business. Ich werde Ende des Jahres wieder einen Planungsworkshop für 2023 anbieten. Der Termin steht auch schon fest: 14.12.2022. Notiere dir also gern schon den Termin dick und fett im Kalender und komm in meinen Newsletter. Da erfährst du rechtzeitig alle weiteren Details.

Es ist Sommer – Tatsächlich ist er da, der Sommer. Und das noch bevor es im Kalender steht. So viel auf der Terrasse sitzen und Barfuß laufen, ist ganz nach meinem Geschmack. Mein Büro habe ich deswegen einen großen Teil der Zeit in den Garten verlegt. Wunderbar!

Terrasse, Blick in den Garten, Barfuß über den Rasen laufen – das ist echtes Sommergefühl.

Was wartet im Juli auf mich

Launchplanung und Vorbereitung – Ich nutze meine Fokuszeit auch, um meinen Launch im September richtig gut vorzubereiten. Im September startet nämlich mein Gruppenmentoring „Einzigartig positioniert 3.0“ in die letzte Runde für dieses Jahr. Ein paar Feinheiten werden wieder angepasst und ich freue mich jetzt schon auf tolle neue Teilnehmerinnen, die 8 Wochen Fokus auf ihre Positionierung und damit die Basis für ihren Business Erfolg legen. Im Juli wird es noch eine Frühbucher-Aktion für alle auf der Warteliste geben.

Fokus auf mein Business – Auch im Juli habe ich viel Zeit für meine Arbeit am Business geplant. Und genau wie im Juni werde ich parallel meinen Fokus auf meine 1:1 Coachings legen. Es tut gerade sehr gut, etwas durchatmen zu können und Energie zu sammeln. Auch Pause machen gehört zum Business.

Live-Konzerte – Zwei Jahre lang ging nichts, jetzt geht es wieder los. Noch heute geht es nach Berlin, denn morgen gehen wir zu Udoo Lindenberg. Es wird unser erstes Konzert mit den Kindern werden, die auch schon sehr aufgeregt sind. Nächstes Wochenende geht es dann für mich und meinen Mann nach Leipzig zu den Toten Hosen.

Urlaubszeit – Ende Juli geht es dann für mich in eine längere Auszeit. Mit dem Wohnmobil werden wir uns auf den Weg nach und durch Südschweden machen. Wir werden uns treiben lassen, haben nichts vorgebucht. Darauf freue ich mich fast am allermeisten.

Meine Learnings im Juni

  • Ich bin gut in Strategie, Struktur und Planung und liebe es, das an andere weiterzugeben.
  • Fokuszeit ist Wachstumszeit

Mein Juni in Zahlen

  • Follower auf Instagram: 657
  • neue Kundinnen: 3
  • geschriebene Blogartikel: 1 (Okay, das war nicht mein stärkster Monat. Ich gelobe Besserung)
  • Dinge, die ich von meiner Bucket-List streichen kann: 1

Jetzt bin ich aber mal gespannt, was du im Juni alles erlebt hast.

Hast du auch einen Monatsrückblick? Verlinke ihn gerne in den Kommentaren

Hi, ich bin Katrin

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1 Kommentar

  1. Bernadette von AYURVEDA to go

    Liebe Katrin!
    Vielen Dank fürs Teilen deines Junis!
    Diesen inneren Kampf mit der Ungeduld bei Businessdingen kenne ich auch gut. Fokuszeiten lege ich auch immer mal wieder ein und meine 1. Heißluftballonfahrt fand ich auch so wunderbar. Unendliche Ruhe da oben…
    Liebe Grüße!
    Bernadette
    P.S.: Danke, dass ich meinen Juni 2022 auch hier teilen darf:
    https://bernadettevolbracht.de/mein-juni-2022/

    Antworten

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