“Ich plane nicht, eine Planung schränkt mich viel zu sehr ein.” Das ist ein Satz, den ich schon häufiger gehört habe. Oft aber genau von den Menschen, die hin und wieder ins Huddeln kommen, weil noch ein Auftrag spontan reingekommen ist und sie jetzt nicht genau wissen, wie sie das alles schaffen sollen. Dazu kommen noch die letzten Monaten, die insbesondere für Eltern mit Schulkindern so gar nicht planbar waren. “Ja, sag ich doch!”, denkst du dir jetzt vielleicht. Nicht planbar. Wieso soll ich denn dann überhaupt eine Planung machen, wenn ich dann doch wieder alles über den Haufen werfen muss. Ich möchte dir heute 3 gute Gründe nennen, warum es trotzdem Sinn macht zu planen.

Was ist Planung überhaupt?

Zunächst möchte ich kurz erklären, was ich unter Planung verstehe und vor allem auch, was nicht. Für mich ist bei einer Planung nicht das Ziel, möglichst viel in einen Tag zu quetschen. Es geht nicht um Selbstoptimierung in dem Sinne, dass ich immer mehr in noch kürzerer Zeit schaffe. Damit habe ich noch gar nichts gewonnen. Vielmehr geht es für mich darum, die richtigen Dinge zu tun. Dafür sind in der Vorbereitung 3 Dinge notwendig:

1. Dein Ziel

Überleg dir, wo du überhaupt  hinwillst? Was willst du am Ende eines Jahres geschafft und erreicht haben?

2. Sammeln von Aufgaben

Sammle die Tätigkeiten und Aufgaben, die zur Erreichung deines Ziels notwendig sind. 

3. Prioritäten setzen

Sortiere die Aufgaben in Kategorien, ganz simpel 1,2 und 3. 

Mit dieser Vorbereitung hast du schon einen wichtigen Schritt gemacht. 

Warum soll ich planen? Macht das überhaupt Sinn

Trotzdem bleibt noch die Frage offen: Warum soll ich planen? Macht das überhaupt Sinn? Ich antworte darauf mit einem klaren: JA!

Grund 1: Klarheit

Eine Planung schafft Klarheit. Du machst dir Gedanken, was du erreichen willst, was dein Ziel ist. Kurz gesagt, du machst dir klar, was dir wirklich wichtig ist. Diese Klarheit transportierst du in dein Business. Gleichzeitig hilft dir diese Klarheit gerade in turbulenten Zeiten, Kurs zu halten und wieder zurück auf deinen Weg zu gelangen. 

Grund 2: Überblick

Durch das Sammeln aller wichtigen Aufgaben und Tätigkeiten behältst du den Überblick. Du weißt, was alles zu tun ist. Außerdem kannst du auch immer wieder deine Aufgaben an deinem Ziel entlang führen und abgleichen: zahlt die Aufgabe tatsächlich auf meine Zielerreichung ein? 

Grund 3: Entscheidungen

Durch deine Klarheit und den Überblick wird es dir viel leichter fallen, Entscheidungen zu treffen. Insbesondere, wenn etwas Unvorhergesehenes passiert – und davon hatten wir in den letzten Monaten genug – verlierst du deine Aufgaben und dein Ziel nicht aus den Augen. Du hast sofort die Möglichkeit zu entscheiden, was jetzt möglicherweise auch nicht getan wird, weil es eben keine hohe Priorität hat. 

Planung erzeugt Flexibilität

Mein Hang zur Struktur und meine gute Planung haben mir unter uns gesagt in den letzten Monaten den A… gerettet. Kam eine neue Situation, konnte ich direkt entscheiden: was muss getan werden, was kann wegfallen. Ich hatte nicht das Gefühl, dass ich nur noch reagiere. Es war immer noch ich, die die Entscheidungen getroffen hat. Ich habe nicht den Überblick verloren und das ist für mich persönlich ein wichtiges Gefühl. Deswegen sage ich auch, dass eine gute Planung Flexibilität schenkt. Voraussetzung ist natürlich, dass ich ein klares Ziel habe, Überblick über meine Aufgaben und diese auch priorisiert habe. So bin ich auch für Unvorhergesehenes gewappnet. 

Jetzt möchtest du gerne auch so eine Planung machen, aber kommst allein nicht aus dem Quark? Ich kann dich gut verstehen. Mir fehlt oft allein die Disziplin, bestimmte Aufgaben anzugehen und durchzuziehen. In der Gruppe und mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung, kein Problem. Am 24. Juni 2021 biete ich daher meinen Planungsworkshop erneut an, in dem wir einfach gemeinsam unser 2. Halbjahr 2021 planen. Magst du auch noch mit dabei sein? Hier kannst du dir noch einen Platz sichern. 

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